Die zauberhafte Welt der Berber

Eine atemberaubende Südmarokkoreise durch malerische Gebirgswelten und Oasen
6. bis 17. November 2018 - Kleingruppenreise mit Astrid Därr

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Wie beeindruckend ist die Gebirgswelt des Anti-Atlas, wie herrlich saftig die Oasen und wie einschüchternd groß die Wüste! Wir reisen spät im Jahr in eine der schönsten Ecken von Ma-rokko. Abseits der großen Touristenströme nehmen wir die kleinen Wege, um an großartige, oft unbekannte Orte zu gelangen. Wir erkunden Karawanenwege, einsame Bergwelten und versteckte Oasen, entdecken Felszeichnungen und archaische Berberbauten, tauchen ein in die Weite der Wüste und die bizarre Bergkulisse des Djebel Saghro, um dann über den Hohen Atlas wieder zurück nach Marrakech zu kommen.
Diese Reise ist nicht nur landschaftlich hochkarätig, sondern auch in der Organisation. Die beiden Reisebuchautorinnen und Marokko-Fachfrauen - Muriel Brunswig-Ibrahim und Astrid Därr - sind für diese verantwortlich. Während sich Muriel Brunswig-Ibrahim um die Organisation kümmert, wird Astrid Därr Ihnen während der Reise als Reiseleiterin zur Seite stehen. Zusammen mit ihr und unserem marokkanischen Team werden Sie Marokko intensiv erleben. Untergebracht sind Sie auf dieser Rundreise in hübschen, kleinen, persönlich geführten maison d'hôtes, in Marrakech in einem herrlichen Riad. Bedenken Sie aber, dass wir in touristisch wenig erschlossenen Gebieten reisen und deshalb nicht immer die ganz große Auswahl an schicken Unterkünften haben! Unterwegs sind Sie im komfortablen Geländewagen.

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Routenverlauf: Marrakech – Rosental – Saghro – N’kob – Erg Chegaga – Tissint – Icht – Am-toudi – Tafraoute – Marrakech

 

Das Programm:

Di, 6. November: Willkommen in Marokko
Sie fliegen individuell nach Marrakech, wo wir Sie am Flughafen abholen und in ein zauberhaftes Riad, einen orientalischen Stadtpalais bringen. Je nach Ankunftsuhrzeit haben Sie Zeit für ein erstes Erschnuppern der Stadt. Am Nachmittag treffen wir uns, um bei einem traditionellen Minztee die anderen Mitreisenden sowie unsere Reiseleiterin Astrid kennen zu lernen. Gemeinsames Abendessen im Riad.

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Mi, 7. November: Über den Hohen Atlas
Gegen 9 Uhr unsere Fahrer uns ab – und los geht es über den Hohen Atlas auf 2200 m Höhe. Haben wir den Pass erst einmal hinter uns, begeben wir uns in die Wüste. Der Südhang des Hohen Atlas begeistert durch seine Farbenpracht: Rottöne in sämtlichen Nuancen, Ocker und dazwischen immer wieder das Grün der Bäume und Anbauflächen rechts und links der kleinen Bäche. Wir durchfahren Dörfer aus Lehm und Naturstein, sehen Speicherburgen und tauchen so tief in den Süden des Landes ein. Kurz nach der Passhöhe verlassen wir die Straße und fahren nach Telouet. Dort angekommen, können wir die einst größte (Lehmburg) des berühmt-berüchtigten Berberfürsten Glawi besuchen, danach geht es weiter bis kurz vor Ait Ben Haddou, ein UNESCO Welterbe. Vorbei an Ouarzazate kommen wir am späten Nachmittag im legendären Rosental an, wo wir in einer oder zwei (je nach Gruppengröße) herrlichen Lehmherbergen mitten in der Schlucht wohnen. Am Abend erwartet uns Berberfolklore und ein üppiges Mahl.

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Do, 8. November: Erkundungen im Rosental
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es los: Geplant ist eine Ganztageswanderung mit Picknick unterwegs. Astrid und ein einheimischer Bergführer zeigen dieses malerische Tal, das wenig berührt ist und eine zauberhafte Kulisse abgibt. Kleine Dörfer aus Lehm, ursprüngliches Leben, freundliche Menschen! All das finden wir hier.
Am Abend besuchen wir eine Familie aus dem Rosental. Es gibt ein köstliches Essen und Begegnungen auf Augenhöhe. Danach fahren wir zurück in unsere Unterkunft.

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Fr, 9. November: Über den Djebel Saghro
Heute überqueren wir Marokkos schönes Wüstengebirge, der vulkanartige Saghro (2900 m). Er erstreckt sich südlich des Hohen Atlas ist der trockenste und wärmste Gebirgszug Marok-kos. Die Landschaft ist vielfach zerklüftet und bildete in Urzeiten zum Teil riesige Erhebun-gen, wie die beiden „Türme“ des Bab ’n’ Ali. Unterwegs picknicken wir in dieser bizarren Bergwelt. Wir erleben Marokko ganz weit außerhalb der ausgetretenen Pfade: Einsamkeit, Wüste, Leben. Am späten Nachmittag erreichen wir N‘kob wo wieder eine stimmungsvolle Kasbah auf uns wartet. Die Besitzer sind liebenswerte Gastgeber und zeigen uns Ihre Kasbah – ein besonders Schmuckstück an diesem Ort der 45 Kasbahs. Abendessen dort.

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Sa, 10. November: Wanderung im Djebel Saghro
Einen Teil der Piste kennen wir schon. Denn es geht noch mal ein Stück zurück. Aber nicht zu weit. Und dann laufen wir los! Zu Fuß erkunden wir diese geniale Gebirgslandschaft. Wir wandern zusammen mit Astrid und einem Bergführer in der Region des Bab’n’Ali und erleben diese faszinierende Welt. Am Abend kehren wir zurück in unsere Kasbah und lassen den Tag dort ausklingen.

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So, 11. November: In die Wüste!
Der heutige Tag bringt uns ganz in den Süden. Wir durchfahren das Draatal auf Teerstraßen, vorbei an vielen malerischen Kasbahs bis die Straße zu Ende ist und biegen dann in die Wüste ab. Auf einer abenteuerlichen Piste geht es hinein in die Sandwelt, das Reich Kamele. Gegen Nachmittag errei-chen wir ein kleines, vorinstalliertes Biouak mit Berberzelten. Ein klein wenig Komfort gibt es: Warmwasser dank Solarzellen, eine behelfsmäßige Toilette. Wir nächtigen in echten Nomadenzel-ten auf einfachen Betten – dafür aber in einer einzigartigen Umgebung inmitten der Wüste. Nach Anbruch der Nacht sitzen wir am Lagerfeuer und bewundern über uns den Sternenhimmel. Abendessen hier.

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Mo, 12. November: Von der Wüste gen Westen
Nach dieser außergewöhnlichen Nacht und einem guten Frühstück haben wir noch Zeit, die Dünen zu erklimmen und die Wüste zu genießen. Danach geht es weiter mit dem Geländewagen gen Westen bis Foum Zguid. Hier, in dieser Wüstenstadt lohnt ein kleiner Teestop, bevor wir weiter fahren. Immer entlang des Djebel Bani, an dessen südlichen Fuße wir uns seit Zagora bewegen geht es  vorbei an herrschaftlichen Kasbahs und Speicherburgen (Agadiren) zu dem kleinen Oasenstädtchen Tissint. Hier sind wir in einem netten Hotel mit gastfreundlichen Besitzern untergebracht. Nach einem Begrüßungstee fahren wir ins alte Dorf zu dem Wohnhaus des französischen Paters und Forschungsreisenden Charles de Foucauld, der 1884 sein Buch "Forschungsreise nach Marokko" veröffentlichte. Man kann das Haus besichtigen und erhält so einen guten Einblick in den dörflichen Wohnbau. Abendessen ist im Hotel.

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Di, 13. November: Südlich des Djebel Bani
Der heutige Tag führt uns weiter durch die Sahara. Vorbei an Tata mit seinem netten Stadtkern und der großen Oase geht es Richtung Akka. Hier in der Nähe gibt es großartige Felsgravuren zu bewundern sowie ein beeindruckendes Minarett aus dem 12. Jahrhundert. Doch der Tag wartet mit einem weiteren Höhepunkt auf:  Wir fahren in die kleine Oase Tadakoust, wo wir fern von allem ein kleines ethnografisches Museum besuchen und das Oasenleben auf uns wirken lassen. Unser Tagesziel heute ist Icht, eine nette Oasenstadt mit einem schönen Hotel. Hier können wir am Pool relaxen, bevor ein leckeres Abendessen serviert wird.

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Mi, 14. November: Zu Marokkos ältester Speicherburg
Auf mehr oder minder gerader Strecke erreichen wir schon bald Amtoudi. Inmitten der Berge liegt das kleine Dörfchen am Fuße des großen Agadirs Id Aissa. Es ist die älteste Speicherburg Marokkos, rund 900 Jahre alt, befindet sich auf einem Felsplateau und gehört zu den letzten und ältesten Berberbauten der Welt überhaupt. Hier, in dieser einzigartigen Umgebung haben wir eine halbtägige Wanderung geplant. Wir erkunden nicht nur die faszinierende Burg, sondern auch die Landschaft mit ihren kleinen Dörfern, Flussoasen und Felswänden. Wir picknicken unterwegs und fahren dann auf spektakulären Pisten von hier gen Norden in den Anti-Atlas und kommen am Abend müde, aber glücklich in unsere Unterkunft im Am-melntal an. Abendessen dort.

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Do, 15. November: Im Anti-Atlas
Der Anti-Atlas gehört zu den unberührtesten Landschaften Marokkos. Es ist die Heimat der Schlöh, einer Berbergruppe, die über Jahre abgeschieden vom Rest des Landes gelebt hat. Zu hoch waren die Berge, die das Gebiet von der Sous-Ebene trennen.  Die Menschen hier sind auffallend freundlich, und durch die jahrelange Abgeschiedenheit haben sie sich, neben einer ganz eigenen immateriellen Kultur, auch eine einzigartige Bauweise erhalten. Der Hauptort des Anti-Atlas, Tafraoute, liegt auf etwa 1000m und hat 8000 Einwohner. Er ist umgeben von einer grandiosen Berglandschaft. Die zu bizarren Formationen erodierten Granitfelsen schimmern vor allem in den Abendstunden in allen Nuancen und haben bizarre Formen. Die Häuser der Stadt sind in Rosa, Rot, Ocker und Orange gehalten, so dass man sich auf ein wahres Farbspektakel einstellen sollte. Wir erkunden heute die Umgebung des Tales. Gehen in ein ethnografisches Museum in Oumesnat, ein wunderbarer Ort! Aber wir-besuchen auch die sogenannten „blauen Steine“ des Künstlers Jean Vérame. Am Abend essen wir gemeinsam im Hotel zu Abend.

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Fr, 16. November: Über Tizourgane nach Marrakech
Unser erstes Ziel heute ist das sagenhafte Dorf Tizourgane, das exponiert auf einem Hügel liegt. Hier trinken Sie wir einen Tee und besuchen das Dorf. Danach fahren wir direkt gen Norden. Damit wir noch etwas von Marrakech haben, nehmen wir ab Agadir die Autobahn und sind am frühen Nachmittag in der Berbermetropole angekommen. Dort checken wir wieder in ein zauberhaftes Riad ein. Dort oder in einem schönen Restaurant essen wir zu Abend und können gemeinsam den letzten Abend genießen.

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Sa, 17. November: Heimreise
Astrid verabschiedet sich von Ihnen - und wer seine Reise nicht verlängern möchte, wird von uns an den Flughafen gebracht.

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Hinweis: Die Reisedaten können sich verschieben, da die Flugpläne für November 2018 noch nicht vorliegen. Sobald die Flugpläne feststehen, können wir Ihnen das Datum bestätigen. Anmeldungen sind bis dahin unverbindlich und werden erst ab sicherem Reisedatum verbindlich. Wer nicht bei allen Wanderungen mitmachen möchte, braucht keine Sorge haben, dass es langweilig wird! Wir haben schöne Hotels zum mal einen Nachmittag dort bleiben, oder wenn Wanderungen auf der Strecke liegen, herrliche Picknick-Plätze und können natürlich auch Esel oder Maultiere zum Reiten organisieren!

 

Reisepreis bei 8 bis 15 Personen pro Person im DZ: 1850 Euro
Kleingruppensupplement bei 6 Personen p.P. 100 Euro
EZ-Zuschlag: 300 Euro
Ein Kleingruppensupplement wird nur erhoben, wenn alle Mitreisenden damit einverstanden sind. Sonst kommt die Gruppe nicht zustande.


Im Reisepreis ist inbegriffen:
Flughafentransfers
Rundreise in bequemen Geländewagen mit Fahrer (7-Sitzer) mit max. 5 Personen pro Fahrzeug (bei 5 mit-reisenden Personen nur 1 Geländefahrzeug mit 7 Per-sonen)
Reiseleitung: Dipl. Geografin Astrid Därr (www.daerr.net), vor Ort zusätzl. lokale Wanderführer
Vollpension (Frühstück, Mittagspicknick und Abendessen) in ausgesuchten Hotels, klein, fein, typisch
Folklore im Rosental
Eintrittsgelder in Museen
  

Nicht inbegriffen sind:
Anreise nach Marokko (wir helfen gerne, die Daten sind nach Ryan Air ab Frankfurt Hahn und Easyjet ab Basel ausgelegt)
Getränke außer beim Mittagspicknick
Trinkgelder
Alles oben nicht genannte

 

Ihre Reiseleiterin: Astrid Därr          astrid